Projekt
Makista

Makista ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt am Main, der sich unter anderem seit dem Jahr 2000 für die Verwirklichung der Kinderrechte in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen einsetzt.

 

Das bis Ende 2019 von der Linsenhoff-Stiftung geförderte Projekt „Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte in Hessen“ umfasst ein Ausbildungsprogramm für zehn neue Schulen. Dabei werden Trainings und Beratung angeboten, Projekte initiiert, Praxismaterial zur Verfügung gestellt und zur bundesweiten Vernetzung beigetragen. Das Modellschul-Netzwerk steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Kultusministers.

Kinderrechte-Schulen

 

Die UN-Kinderrechtekonvention ist in Deutschland geltendes Recht und wurde 2011 in den Hessischen Referenzrahmen „Schulqualität“ aufgenommen. Kinderrechte-Schulen machen sich dafür stark, dass Menschenrechte für Kinder umgesetzt werden. Dabei bilden das Wohl des Kindes, Gleichheit, Schutz, Förderung und Partizipation die Grundlagen für das Lernen und Leben an der Schule.

 

Kinder und Jugendliche lernen ihre Rechte kennen und wahrzunehmen. Die Kinderrechte-Schulen schaffen dafür Strukturen im Unterricht, in Projekten und durch bundesweite Netzwerke. Es wird dabei eine Kultur des Miteinanders in pädagogischen Beziehungen, aber auch bei den Kindern untereinander entwickelt. Schulleitung, Lehr- und Fachkräfte, Eltern, außerschulische Partner und die Schülerinnen und Schüler gehen diesen Weg gemeinsam mit dem Ziel: Eine Schule, die ein gutes Leben heute und in Zukunft fördert.

Kinderrechte in Hessischer Verfassung verankert

 

Ein großer Erfolg für die Kinderrechte in Hessen wurde 2018 erzielt. Mit 89,1 Prozent haben die hessischen Wählerinnen und Wähler bei der Landtagswahl am 28. Oktober der Verfassungsänderung zur Aufnahme der Kinderrechte in Artikel 4 zugestimmt.

 

Die Linsenhoff-Stiftung freut sich über diese Errungenschaft gemeinsam mit Makista e.V., dem Deutschen Kinderschutzbund Hessen, der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte Frau Professor Dr. Katharina Gerarts und vielen anderen, die sich dafür engagieren.