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Wie sich die Bildungsbiografie eines Flüchtlingskindes gestaltet, entscheidet sich oft bereits in der ersten Zeit nach der Ankunft in Deutschland. Die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe und eine erfolgreiche Integration sollte mit allen Kräften von Anfang an gefördert werden. Denn diese ersten Erfahrungen und Erlebnisse beeinflussen, inwieweit sich Kinder und ihre Familien willkommen und in der Folge zugehörig im neuen Land fühlen.

Daher gibt es nun das bereits in vielen Städten erfolgreich etablierte „Diesterweg-Stipendium“ erstmalig gezielt ausgerichtet auf die Bedürfnisse geflüchteter Familien. Insgesamt zwölf Familien aus der Zwischenunterkunft in Frankfurt-Bonames sind an dem Programm beteiligt. Umgesetzt wird es von der Diakonie Frankfurt am Main und finanziell von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Linsenhoff-Stiftung unterstützt.

Mit niedrigschwelligen und abwechslungsreichen Angeboten werden die Kinder und ihre Familien so bei ihren ersten Schritten durch die Bildungslandschaft begleitet. Das Diesterweg-Stipendium Bonames stellt damit ein Modellprojekt auch für andere Standorte in Deutschland dar.

Ankommen in Deutschland bedeutet weit mehr als eine gute Erstversorgung mit einer Unterkunft, Essen und Kleidung. Sprache und Bildung sind die Türöffner zu unserer Gesellschaft. Indem ich das Diesterweg-Stipendium Bonames für geflohene Familien unterstütze, möchte ich die Türen ein Stück weiter öffnen.

Ann Kathrin Linsenhoff

Konzept und Bausteine des Diesterweg-Stipendiums:
Das Konzept des Diesterweg-Stipendiums wurde von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft entwickelt. Bisher richtet es sich an Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit, die ein gutes Leistungspotenzial haben, aber aufgrund ihres Migrationshintergrundes noch förderbedürftige Deutschkenntnisse haben. Damit sie den Sprung auf die höhere Schule gut meistern und ihr Potenzial besser ausschöpfen können, werden sie als Diesterweg-Stipendiat über 1 – 2 Jahre hinweg gefördert. Das Besondere ist, dass auch ihre Eltern und Geschwister eingebunden sind. So können die Eltern in der Folge ihre Kinder besser unterstützen und das Programm wirkt als erstes Familien-Stipendium in Deutschland nachhaltig.

Zum Diesterweg-Stipendium in Frankfurt-Bonames:

Alle teilnehmenden Kinder sind alphabetisiert und beherrschen bereits erste Grundlagen der deutschen Sprache. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak, Eritrea, Äthiopien, Pakistan und Russland. Die Kinder besuchen Schulen in ganz Frankfurt und zeigen eine  besonders große Lernbereitschaft. Auch ihre Eltern bringen sich aktiv in das Programm ein. Neben den wöchentlichen „Deutsch-Intensiv-Treffen“, der Hausaufgabenbetreuung und Spielnachmittagen gibt es Elternabende, Eltern-Kind-Treffen und immer wieder auch so genannte „Akadamietage“ mit vertieften inhaltlichen Angeboten wie auch Exkursionen in das städtische oder ländliche Umfeld.

Die Linsenhoff-Stiftung unterstützt ebenfalls das Diesterweg-Stipendium in Offenbach http://www.linsenhoff-stiftung.de/projekte/diesterweg-stipendium-fuer-kinder/
Foto: Uwe Dettmar