Ann Kathrin Linsenhoff eröffnete als Rednerin den diesjährigen Frankfurter Hospiz- und Palliativtag. Die vom Netzwerk Hospiz und Palliative Care ausgerichtete Veranstaltung fand bereits zum 13. Mal statt. In diesem Jahr ging es unter dem Titel „Können Engel Fliegen?“ um sterbende Kinder.

„Diese Rede war für mich herausfordernd und wichtig zugleich. Denn der Tod eines Kindes rührt an Ängste und gesellschaftliche Tabus. Doch nur, wenn wir uns damit auseinandersetzen, können wir betroffenen Kindern und ihren Familien helfen und ihnen ein Stück Entlastung bieten. Ich hoffe, dass die Teilnehmenden etwas für sich aus der Veranstaltung ziehen konnten und das Thema weitertragen. Mein Dank gilt den Initiatoren und Mitwirkenden.“ Ann Kathrin Linsenhoff

Schirmherr der Veranstaltung am Haus am Dom war Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Stefan Majer, Dezernent für Personal und Gesundheit, hielt das zentrale Grußwort. Im Anschluss gab es Vorträge und Workshops, in denen engagiert diskutiert wurde.

Ein besonderer Moment war die Filmvorführung „Drei Wünsche von Handloh“. In diesem Dokumentarfilm kommen Geschwisterkinder zu Wort, die gemeinsam eine einwöchige Reise als Auszeit von ihrem oftmals belastenden Familienleben unternahmen. Diese mittlerweile jährlich stattfindende Reise ist Teil des Projekts „ … mal ganz viel Ich“, das das Frankfurter Kinderbüro in Kooperation mit der Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Frankfurt, dem Kinderhospizdienst Frankfurt / Hanau und weiteren Unterstützern initiiert hat.

 

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