Der Internationale Aktionstag gegen Kinderarbeit am 12. Juni wurde 2002 von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) initiiert, um ein kritisches Bewusstsein für die weltweite Ausbeutung von Kindern zu schaffen.

Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten rund 152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren unter Gegebenheiten, die als Kinderarbeit einzustufen sind. Nahezu die Hälfte von ihnen unter ausbeuterischen und oft gesundheitsschädlichen und gefährlichen Bedingungen. Durch die Corona-Pandemie könnte sich die Situation noch verschärfen.

Armut fördert die Kinderarbeit und vernachlässigt gleichzeitig die Bildung der Heranwachsenden. Laut Unicef geht rund ein Drittel der Kinder, die arbeiten müssen gar nicht zur Schule und Millionen von Schulkinder arbeiten parallel. Als Resultat brechen viele Kinder die Schule vorzeitig ab oder können dem Unterricht aus Erschöpfung und Zeitmangel zum Lernen schlechter folgen. Mangelnde Bildung und fehlender Schulabschluss führen zu schlechteren Chancen, eine gut bezahlte Arbeit zu finden.

Sowohl die Ann-Kathrin-Linsenhoff Stiftung für Unicef als auch die Linsenhoff Stiftung unterstützen seit vielen Jahren Projekte in Deutschland und der ganzen Welt, um Kindern Zugang zu einer Schulausbildung zu ermöglichen und sie dadurch vor Kinderarbeit zu schützen.

Helfen auch Sie mit – jede Unterstützung zählt – sei es durch Spenden oder durch eine bewusste Wahl beim Einkauf. Kinder sind unsere Zukunft, in diese sollten wir investieren.

Herzlichst

Ann Kathrin Linsenhoff