Am Welt-AIDS-Tag 2020 wird zu globaler Solidarität und mehr Mitverantwortung aufgerufen, damit neben der dringenden Reaktion auf COVID-19 auch der Zugang zu unentbehrlichen HIV-Angeboten aufrechterhalten bleibt. Seit den 1990er Jahren hat die Europäische Region große Fortschritte verzeichnet, doch in den letzten Jahren hat sich das Fortschrittstempo verlangsamt und es wurde vermehrt Besorgnis geäußert, insbesondere hinsichtlich der Zahl der Neuinfektionen und des Anteils später HIV-Diagnosen. HIV stellt nach wie vor eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar, und angesichts der COVID-19-Pandemie droht die Unterbrechung entsprechender Angebote nun Jahrzehnte des Fortschritts zunichte zu machen.

UNICEF schützt Kinder vor HIV/ AIDS

Aufklärung und die richtigen Medikamente sind der Schlüssel im Kampf gegen HIV/AIDS. Noch immer stecken sich täglich knapp 500 Mädchen und Jungen mit dem tödlichen HI-Virus an – bereits im Mutterleib, bei der Geburt oder beim Stillen.
Doch erstmals ist jetzt eine AIDS-freie Generation in greifbare Nähe gerückt: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Medikamente helfen zunehmend, die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind zu verhindern. Mit Aufklärung, HIV-Tests und Schulungsmaterialien schützt UNICEF vor der tödlichen Krankheit und hilft, von AIDS betroffene Kinder zu betreuen.

Hilfe für Kinder in Kambodscha

Mit dem bisher umfangreichsten Projekt der Ann-Kathrin-Linsenhoff-Stiftung für UNICEF wurde 2007 in Kambodscha begonnen. Damals einem Land mit einer der höchsten HIV-Infektionsraten in Asien. Mit Hilfe der Stiftung konnten die hygienischen und medizinischen Bedingungen der Kinderstation im nationalen Krankenhaus von Phnom Penh erheblich verbessert werden. Moderne Behandlungsräume bilden jetzt eine wichtige Grundlage für die medizinische Betreuung.   

 

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